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Hallo miteinander,
inzwischen wird es sich vielleicht auch schon zu Euch herumgesprochen haben, aber viele fragen sich wahrscheinlich dennoch, wie es wohl um die Gerbers steht und was da vor sich geht.
Nur ganz kurz den Zusammenhang: Bei unserem dreijährigen Franz hat sich eine erhebliche Sprachverzögerung eingestellt, der wir auf ärztlichem Weg nachgehen mussten. Untersuchungen in Australien und kürzlich auch in Deutschland legen nahe, dass Franz sich bis auf weiteres in Deutschland intensiver Sprachtherapie unterzieht und wir daher unseren Aufenthalt und unsere Arbeit bei MAF Papua Neuguinea aufgeben müssen! Man muss abwarten, wie die Therapie anschlägt und sich der ganze Kerl macht.
Wie geht es uns damit? Gar nicht so einfach zu beschreiben.
Die Zeichen stehen natürlich auf Abschied: Unser Engagement in Neuguinea läuft Ende Juli vorerst einmal aus und wir werden sehen, was Gott für unsere Zukunft auf Lager hat.
Nicht mehr so lange hin und wir können die eine oder andere Tasse miteinander trinken.
Ich persönlich versuche die mir verbleibende Zeit so bewusst wie nur möglich zu gestalten und zu erleben und alle Eindrücke in mich aufzusaugen. Verbringe auch viel Zeit mit meinen Mitarbeitern. Ich weiß, es wird den Abschied nicht einfacher machen, aber daran denke ich heute noch nicht.
So viel von mir hier in Neuguinea, Birgit und die Kinder wohnen augenblicklich bei Ihren Eltern und so weit ich es mitbekomme geht es ihnen den Umständen entsprechend gut. Jakob geht in die Schule und begeistert sich für Fussball, Paula freut sich am Spielen im Kindergarten und hat – so wie ich höre – zwei Freundinnen. Franz stiftet zuhause wie eh und je Unruhe. Das wird hoffentlich bald besser sein, denn er soll demnächst auch in den Kindergarten.
Wir alle sehnen uns natürlich danach, wieder als Familie zusammen zu sein und gemeinsam den Weg zu gehen. Ist schon eine gehörige Umstellung plötzlich getrennt sein zu müssen.
Bis auf weiteres verbleiben wir Eure
Gerbers |